Heinrich Pröhle
1822-06-04 – 1895-05-28
**Heinrich Pröhle**, studierte in Halle und Berlin Geschichte und Philologie, beschäftigte sich journalistisch und wirkte ab 1859 als Lehrer an der Luisenstädtischen Realschule in Berlin. Er hat sich unter anderm durch die Schilderungen: „Aus dem Kaiserstaat“ (Wien 1849) und „Berlin und Wien“ (Berl. 1850), die Sagensammlungen: „Aus dem Harz“ (2. Aufl., Leipz. 1857), „Harzsagen“ (das. 1853–56, 2 Bde.; 2. Aufl. in 1 Bd., 1886), „Unterharzische Sagen“ (Aschersl. 1856), „Deutsche Sagen“ (2. Aufl., Berl. 1879), „Die Reformationssagen“ (das. 1867), mehrere Märchensammlungen und die Biographien von Jahn (Leipz. 1855; neu bearbeitet von Euler, Berl. 1878–80), Bürger (Leipz. 1856), Philipp Melanchthon (das. 1860) bekannt gemacht. Außerdem veröffentlichte er: „Der Pfarrer von Grünrode“, ein Lebensbild (Leipz. 1852); „Gedichte“ (das. 1859); „Feldgarben“, Beiträge zur Kirchen-, Litteratur- und Kulturgeschichte (das. 1859); „Erzählungen aus dem Harzgebirge“ (Berl. 1862); „Deutsche Lieder und Oden“ (das. 1870); „Patriotische Erinnerungen“ (das. 1874); „Neue Lieder aus Wittenberg gegen Rom“ (Wittenb. 1875); „Friedrich d. Gr. und die deutsche Litteratur“ (2. Ausg., Berl. 1878); „Lessing, Wieland, Heinse“ (das. 1877); „Heinrich Heine und der Harz“ (Harzb. 1888); „Die Lehninische Weissagung“ (Berl. 1888) u. a. Auch gab er „Volkslieder und Volksschauspiele“ (Aschersl. 1855) u. a. heraus.
Harz-Sagen
Alxinger, Musäus, Müller von Itzehoe
Aus dem Kaiserstaat: Schilderungen aus dem Volksleben in Ungarn, Böhmen, Mähren, Oberösterreich ..
Deutsche Sagen
Friedrich der Grosse und die deutsche literatur
Gottfried August Bürger
Harzsagen
Kinder- und Volksmärchen
Lessing, Wieland, Heinse
Wegweiser durch den Harz
Abhandlungen über Goethe, Schiller, Bürger, und einige ihrer Freunde
Aus dem Harze